Scam ist eine Form von Betrug – breitere Bekanntheit dieser Betrugsform hat die sogenannte Nigeria-Connection: offensichtlich haben schon so viele Menschen Emails erhalten mit dem Vorschlag, ein Erbe ausser Landes zu schaffen, dass sich diese Form des Scams weit genug herumgesprochen hat, um kaum jemandem mehr zu schaden.

Goldstaub oder Goldpulver aus Afrika ist dagegen noch unbekannter, auch weil diese Form des Betrugs sich auf Unternehmen und Geschäftsleute beschränkt, die im Falle eines vollzogenen Betrugs nichts veröffentlichen würden, sondern das Geld einfach abschreiben. Weiterlesen

In Österreich ist nun passiert, was sich viele betrogene deutsche Ebay-Kunden ebenfalls gewünscht hätten: Das Landgericht im österreichischen St. Pölten hat nun festgestellt, dass Ebay schadenersatzpflichtig ist, wenn Anzeichen von Betrugsvorfällen in den Reihen der Power-Seller nicht nachgegangen wurde und dabei Kunden dieser Power-Seller zu Schaden kamen. Weiterlesen

Wirklich überraschend war es zwar nicht, aber immerhin: Gold ist eine sicherheitsbewusste Anlagemöglichkeit und wer sie in 2009 genutzt hat, konnte eine hervorragende Rendite herausholen:

Gold war noch knapp vor Aktien im vergangenen Jahr besonders rentabel. Wer laut dem Bundesverband der Banken am ersten Handelstag 2009 im Wert von 10.000 Euro Gold eingekauft hatte, der erzielte am Jahresende einen Ertrag von 23%. Anleger mit Aktien aus dem DAX konnten auch bis zu 22% erwirtschaften. Weiterlesen

Interessant im Zuge der Bankenkrise waren die tiefen Einblicke, die ins Handels-Verhalten der Banker geworfen werden konnten. Eher börsenferne Mitbürger können sich kaum vorstellen, dass es auf diesem Globus ständige Geldflüsse gibt, die durch kleinste Kursschwankungen zu Gewinn und Verlust führen. Ständig werden Milliarden bewegt, um bei den feinen Ausschlägen der Kurse mitzuverdienen.

Im heute erschienenen Artikel der FTD wird darauf hingewiesen, dass die Banker sich dabei hauptsächlich auf Daumenregeln und ihr Bauchgefühl verlassen. Trotzdem ist diese Form des Börsenhandels ein Grund für die Auswüchse der Finanzkrise 2008/2009. Jetzt diskutieren einige Wirtschaftswissenschaftler und auch Politiker die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Eine Steuer, die für jeden Handelsumsatz an der Börse anfällt und sehr gering ist: im Gespräch sind 0.01 % bis 0.1%. Das Verführerische an dieser Steuer ist, dass ohnehin bereits Gebühren für das Handeln auf den Börsenplätzen gezahlt werden: nämlich die Börsengebühren für den Handelsplatz ansich, ebenfalls ein kleiner Betrag von in Frankfurt zur Zeit 0.05%. Zusammen mit diesem Betrag lässt sich die neue Steuer einfach eintreiben.

Sie brächte einen erheblichen Gewinn: 0.05 % Transaktionsgebühr in Deutschland würden nach einem Fernsehbericht zu einer jährlichen Mehr-Einnahme von 27 Milliarden Euro führen – damit wären die Kosten der Bankenkrise auch dort wieder einzunehmen, wo sie verursacht werden. Dabei spielt natürlich das Handelsvolumen an den Börsen eine große Rolle: sollte die neue Steuer dazu führen, dass weniger gehandelt würde, dann würden auch entsprechende Mehreinnahmen fehlen.

Andererseits wäre genau jetzt die Zeit, eine solche Steuer einzuführen:

  • es besteht fast ein Konsens zu dieser Art von Besteuerung im internationalen Umfeld, da jeder Staat seine Banken bezuschussen musste
  • es ist ein ideales Mittel, um genau die Handelsaktivität zu bremsen, die die Probleme in der Finanzwelt verursacht hat
  • es trifft die „Richtigen“, denn nur die Finanztransaktionen werden besteuert, also nicht die Produktion von Gütern. Die Gerechtigkeit dieser „Umsatzsteuer auf Finanztransaktionen“ wäre sogar ein besonderes Argument gegen eine generelle Mehrwertsteuer-Erhöhung, die ebenfalls im Gespräch ist!

Nutzen Sie Ihr Mitbestimmungsrecht als Bundesbürger und zeichnen Sie die ePetition beim deutschen Bundestag, damit die Diskussion zu dieser Steuer nicht wieder verebbt!

Nutzen Sie die Registrierungsmöglichkeiten für E-Petitionen beim Bundestag und zeichnen Sie diese Petition mit:

Petition: Steuerpolitik – Einführung einer Finanztransaktionsteuer vom 06.11.2009

Es zeichnete sich bereits seit einiger Zeit ab, als der Goldpreis seit Anfang September stetig ab der 950 US-Dollar-Marke aufwärts strebte. Nun ist es wieder soweit: Der Goldpreis stieg am 08.09.2009 vormittags auf 1.004,50 US-Dollar (pro Feinunze, Londoner Fixing). Der letzte Höchst-Stand betrug 1.023,50 US-Dollar am 17.03.2008 im Londoner Fixing laut Kitco.com.

Ist dies nun die Angst vor einer Inflation?
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